Furbo – die Hunde Kamera zeigt dir alles

Werbung: Wir durften die Hunde Kamera Furbo testen!

Ich wollte schon immer mal wissen was mein Hund macht, während ich nicht zuhause bin. Wie kommt es das mein Bett hin und wieder an manchen Stellen so verdächtig warm und haarig ist, aber mich mein Hund so unschuldig anschaut, wenn ich wieder komme? Langweilt sie sich zu Hause oder schläft sie nur wenn ich nicht da bin? Um das zu erfahren, musste ich unbedingt eine Hunde Kamera testen. Diese filmt den Raum während man nicht zu Hause ist und überträgt das Bild auf ein gewünschtes Mobiles Endgerät. Ich entschied mich für Furbo. 


Furbo ist super leicht zu installieren. Ihr müsst einfach nur das Kabel mit dem Gerät verbinden und einstecken. Ihr könnt sofort ein Licht am Boden des furbo sehen. Das leuchtet erstmal lila. Nun installiert ihr im Appstore die furbo App und meldet euch dort an. Ich finde es schön, dass man sich dort ein richtiges Profil anlegen kann. Außerdem mag ich das übersichtliche und leicht verständliche Design der App. Verbindet sich das nun mit der Kamera wechselt das Licht von „gelb“ – Standby Modus zu „grün“. Nun ist es betriebsbereit. Das Ganze hat nur wenige Minuten gedauert und war kinderleicht. Anschließend füllte ich Leckerlis in das Gerät. Ihr könnt einfach den Deckel öffnen und die Leckeres reinfüllen. Die Kamera hat einen sehr breiten Weitwinkel, der einen wirklich einen ganzen Raum überblicken lässt. Ich positionierte das Gerät übrigens auf einem Tisch. Die App wird übrigens im Querformat benutzt, was Sinn macht, weil die Kamera das Bild ebenfalls im Querformat überträgt und man so viel mehr sieht. Man könnte auch sagen, man  schaut sich alles im Vollbildmodus auf dem Smartphone oder Tablet an. Das Bild hat eine gute Auflösung und läuft flüssig. Natürlich könnte das bei Nutzung von mobilen Daten anders sein, bisher lief bei mir aber alles gut.

Jetzt war ich gespannt. Wie würde der erste Test laufen? Die Kameraübertragung funktionierte sofort. Um Adele die Angst vor dem Werfen der Leckeres oder den Sound des Geräts zu machen, war ich bei den ersten Testläufen im selben Raum 

und gab ihr ein gutes Gefühl. Um die Leckeres zu schießen, tippt man auf ein kleines Leckerli Icon am unteren Bildrand in der Mitte auf dem Bildschirm. Bevor man die Leckeres raus schießt, kann man seinem Hund über das Mikrofon Symbol ein Kommando geben oder einfach nur „Hallo“ sagen. Der Sound über den Lautsprecher ist viel besser als erwartet. Ich würde sagen, dass die Stimme gut erkennbar wieder gegeben wird und ein Hund so weiß wer mit einem redet. Da ich im selben Raum war hatte die Stimme über den Lautsprecher auf Adele noch gar keine Wirkung. Aber das Werfen der Leckeres war was ganz neues. Erst ertönt eine Art „Pfiff“ Sound und man hört ein kleines mechanisches rattern, wenn der Wurf durchgeführt wird. Bei ängstlichen Hunden könnte das je nach zartbesaitetem Wesen vielleicht erstmal zu einer kleiner Belleinlage führen, aber Adele stört sowas gar nicht. Sie schaute zwar eine halbe Sekunde verdutzt drein, aber wer sagt denn schon „Nein!“ wenn Leckeres geflogen kommen. 😉 Mein Hund jedenfalls nicht! Es kamen pro Wurf 4 Leckerlis raus. Sie waren nicht sonderlich klein, aber vielleicht macht es Unterschiede je nach Gewicht der Leckerlis. Das konnte ich bisher aber noch nicht feststellen.

Einen Tag später wurde dann der erste „richtige“ Test durchgeführt. Ich war so gespannt, wie es funktionieren würde. Wir waren bei der Familie meines Freundes in einer anderen Stadt. Ich öffnete die App, tippte auf das Standbild und das Vollbild lud. In Echtzeit sah ich nun was ich schon vermutet hatte. 😀 Meine kleine Hündin hatte sich auf meinem Bett bequem gemacht, obwohl sie weiß, dass sie das nicht darf. Also wurde sie mit einem „Adele, runter!“ über den Lautsprecher natürlich prompt aufgefordert das Bett doch bitte wieder zu verlassen. Und siehe da: meine Hündin schien sich zwar zu fragen, wie ich denn wissen konnte, dass sie auf dem Bett war – aber sie erkannte anscheinend eindeutig meine Stimme und ging wirklich runter. Ich muss dazu sagen, dass sie das Kommando „runter“ gut beherrscht. Trotzdem freute ich mich, dass ich ohne meine Anwesenheit mit bloßer Stimme etwas zuhause bewirken konnte. Im Anschluss gab es natürlich Leckerlis. Adele frass diese auch. Eine Stunde später schaute ich noch einmal rein und die Kleine lag noch auf ihrer Decke. Sie war also nicht zurück ins Bett gegangen. Allerdings reagierte sie auf meine Stimme diesmal ein bisschen überrascht. Die Leckeres frass sie auch nicht und einmal ging sie zur Tür, weil sie wohl vermutete, dass meine Stimme da her kam. Ein kleines Dummerchen, das Gerät stand nämlich am genau gegenüberliegenden Ende des Zimmers, also kam die Stimme natürlich aus einer anderen Ecke. Ich glaube aber, dass die Situation einfach neu und ungewohnt für sie war. Ich werde wahrscheinlich noch ein paar Mal mit ihr üben während ich im Raum oder wenigstens in der Wohnung bin und schauen, dass sie sich auch traut die Leckeres zu fressen und sicherer mit den neuen Geräuschen wird.

Toll finde ich, dass man die App auf mehreren Geräten installieren kann. So können mein Freund und ich unabhängig voneinander auf die App zugreifen und schauen was sie macht.

Alles in allem bin ich super begeistert. Die Anleitung ist verständlich geschrieben, die Installation ist super leicht und das Gerät hält was es verspricht: das Kamerabild ist gut und flüssig. Das Auffüllen der Leckeres ist einfach, der Wurf Mechanismus klappt super gut. Der Sound vom Lautsprecher ist viel besser als erwartet und die App läuft gut. Ich bin also mehr als zufrieden. Pluspunkt ist in meinen Augen das schöne Design des Geräts. Den Turbo hat man so gerne im Haus stehen!

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Quelle: http://www.e-recht24.de

Adeles erstes Youtube Video

HAPPY BIRTHDAY LITTLE GIRL! Adele hatte am 16.1 Geburtstag 🎉🎁🎂 Sie ist 4 Jahre alt geworden 😍 und fast genau so lange habe ich sie schon… am 30.3 genau vier Jahre. 🐕  Passend zum Geburtstag habe ich Videos wieder gefunden in denen sie 12 Wochen alt ist und würde sie euch gerne zeigen. Ich habe euch bei Instagram gefragt, ob ihr die Videos sehen wollt und ihr wart begeistert!

Sie ist in dem Video 12 Jahre alt und ich habe damals einfach ein bisschen zu Hause gefilmt. Die Krümel kommen übrigens vom Stock, den sie im Video anknabbert! Da ich am Wochenende ohne sie in England war und dann ☹🌃 eine Nacht ohne sie in meiner Wohnung geschlafen habe bevor ich sie bei meiner Mama abgeholt habe, hab ich mal gemerkt wie das Leben VOR ihr war… 😯 und was soll ich sagen: ich hab sie – und alles was sie tut und ausmacht – natürlich sofort vermisst und musste gleich am nächsten Morgen hin. ❤ Obwohl meine Mama sie gar nicht mehr gehen lassen wollte 😉😄

Wer es noch nicht kennt, unser Instagram Account: @doggyadele

Equipment – welches ich für das Video benutzt habe:
Kamera: http://amzn.to/2Di3aLp
Objektiv: http://amzn.to/2DBOCUq
Schnittprogramm: http://amzn.to/2DjASjs

*Die Equipment Links sind Affiliate Links: Der Preis bleibt für euch der gleiche 🙂 ich versuch immer den günstigsten Preis für euch rauszusuchen! Ich bekomme quasi lediglich ein paar Cent als eine Art Provision.

Erfrischender Eis Snack für den Sommer

Es ist Sommer und die Temperaturen klettern nach oben. Wenn es so richtig warm ist, dann leiden auch die Hunde. Es gibt Hunde, die nur noch im kühlen schattigen Flur liegen oder andere, die sich gerne in die Sonne fläzen. So oder so, heiße Temperaturen nehmen Hunde einfach mit. Auf Dauer brauchen alle etwas erfrischendes als Abkühlung. Deswegen habe ich heute einen tollen Tipp für einen Sommer Snack für euch… 

Suche dir ein Leckerli raus, welches dein Hund gerne mag. Bei meiner Hündin sind es Möhren. Da richtige Karotten zu groß sind kaufe ich manchmal gerne diese Karottini Tüten. Von denen kann ich Adele schnell mal eben ein Stückchen geben. Von der Breite sind sie auch schon super. Ich schneide die Möhrchen einfach in kleine Scheibchen.

Danach fülle ich die Eiswürfelformen mit Wasser auf und ergänze sie mit jeweils einem Möhrchen Stück. Anschließend wandert alles in das Gefrierfach. Sind die Eiswürfel fertig dann hole ich sie aus der Form raus und spüle sie gegebenenfalls kurz ab.Das ist der Fall wenn das Eis klebt. Ich teste das immer kurz mit meinen Fingern. Der Hund soll ja nicht mit der Zunge am Würfel kleben bleiben. Dieser Snack ist gut für Hunde die dazu neigen zu wenig zu trinken und dazu gerne in der Sonne liegen. Die Abkühlung von innen tut gut und macht den Hunden Spaß. Adele kann es – wie ihr seht – gar nicht erwarten bis die Würfel fertig sind und freut sich jetzt schon.  
Für diesen Snack brauchst du:

  Eiswürfelform

  Leckerlis

Eine Hundeleine samt Sicherheitsgurt von foxy&furry

Wenn es um die wichtigsten Produkte rund um den Hund geht, dann kommt man an der Leine nicht vorbei. Man braucht sie täglich. Deshalb soll sie nicht nur gut aussehen, sondern auch qualitativ hochwertig sein. Ich habe mich für die foxy & furry Leine genau aus diesem Grund entschieden. Aber das ist noch nicht alles. Wofür diese Leine noch alles praktisch ist, erzähle ich euch in diesem Blogartikel…

Reflektoren für die Nacht

An der Leine sind hochreflektierende Nähte, die für eine bessere Sichtbarkeit bei Dunkelheit sorgen. So wird die Sicherheit für Hund, Besitzer und weitere Verkehrsteilnehmer erhöht und man kann auch beruhigt in den Abendstunden Gassi gehen.

Wichtige Utensilien

Wer kennt das nicht: Lekerlis dürfen bei einem Spaziergang nicht fehlen, aber noch wichtiger sind die Kotbeutel. Als vorbildlicher Hundebesitzer nimmt man diese immer mit. Nervig ist es, wenn man keine Taschen dabei hat oder alles in die Jacken- und Hosentaschen stopft. Dafür gibt es die angenähte kleine Tasche, in die ihr genau das alles verstauen könnt.


Sie ist wie die Leine aus einem hochwertigen Material und innen weich. Außerdem ist die Tasche mit einem Klettverschluss und zusätzlich einem Reißverschluss verschlossen. So geht nichts verloren.

Gesichert im Auto

Wi ihr auf den Bildern schon gesehen habt, hat die Leine noch einen weiteren Pluspunkt. An ihr befindet sich nämlich ein Anschnaller. Die Leine ist also zusätzlich ein Anschnallgurt. Was beim Gassi gehen durch das kleine Täschchen gut versteckt ist, kann man beim Autofahren super nutzen. Diese Idee finde ich so gut, weil man den Hund viel zu oft mal eben auf kurzen Strecken nicht richtig im Auto sichert. Vor allem bei kleineren Hunden ist das der Fall. Die sitzen dann oft noch im Fußraum oder gar auf dem Beifahrersitz. Aber das ist nicht ungefährlich.

Die Gesetzeslage 

Denn wusstet ihr, dass man ein Bußgeld von 35 Euro zahlen muss, wenn der Hund im Auto nicht ausreichend gesichert ist. Bei einer Gefährdung muss man als Hundehalter schon 60 Euro zahlen und bekommt zusätzlich sogar wahrscheinlich noch einen Punkt in Flensburg. Wenn dann noch eine Sachbeschädigung hinzu kommt, kostet das Ganze bereits 75 Euro und ebenfalls einen Punkt in Flensburg. Bei einer starken Bremsung kann das ganz schnell passieren. Aber viel wichtiger dabei ist, dass dem Hund etwas passieren kann.


Der Hund als Beifahrer

Spätestens wenn man leider in einen Unfall verwickelt ist und der ungesicherte Hund durch den Aufprall durchs Auto geworfen wird und Verletzungen davon trägt, merkt man wie wichtig die Sicherung des Hundes ist. Doch man sollte vor so einer schlimmen Situation daran denken. Indem man den Hund an einem gut sitzenden (!) Geschirr anschnallt mit der Leine im Auto anschnallt. Es gibt Hunde, die es als Belastung empfinden, im Auto eingeschränkte Bewegungen zur Verfügung zu haben.


Deswegen gilt auch hier mein immer wieder kehrender Tipp: Üben und positiv konditionieren! Und zwar bevor man wirklich mit dem Auto los muss. Mit genug Zeit, guter Laune und Geduld sind solche Angewöhnungsübungen am effektivsten! Springt der Hund in das Auto gibt es die erste Belohnung. Wird der Hund angeschnallt, gibt es die zweite Belohnung. Die dritte Belohung gibt es beim Aussteigen, denn der Hund muss lernen, dass er nicht ohne vorheriges “Okay” oder einem anderen Lösewort aus dem Auto hüpfen darf! Das ist wichtig, weil es im Straßenverkehr gefährlich wäre, wenn ein Hund einfach auf die Fahrbahn springt und weil der Hund so nicht in Panik aus dem Auto springen will und hängen bleibt, weil er noch angeschnallt ist. Vor der ersten Fahrt kann man das ein paar Mal üben, bis der Hund gerne ins Auto steigt und entspannt angeschnallt werden kann.

Das kleine Extra 

Eigentlich ist das bei so einem gut durchdachten und praktischen Produkt gar nicht mehr nötig, aber weil ich es so toll fand, zeige ich sie euch trotzdem ebenfalls: Das Produkt wird in einer Gratis Goodie Bag mit coolem Hundekopf Motiv geliefert! Das ist wirklich noch das i Tüpfelchen oben drauf.

Zu finden gibt es die Leine bei www.foxyandfurry.de 

Vielen Dank an foxy&furry, dass ich dieses tolle Produkt testen durfte!

Teil 3: Die Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause

Es war Frühling als ich Adele zu mir holte. Am 30.3 holte ich sie gemeinsam mit einer Freundin bei der Familie ab. Im Auto war sie zwar in den ersten Minuten aufgeregt, aber sie verhielt sich sehr toll. Auto fahren ist auch heute noch kein Problem für sie. In meiner Wohnung war schon eine Art kleiner Laufstall aufgebaut – falls ich die Tage alleine war und kurz ins Bad musste – und eine Box für sie als erstes Körbchen vorbereitet und mit Kissen und Decken gebettet.

Der Vorteil daran, den Hund früh an Transportboxen zu gewöhnen ist folgender: Muss der Hund auf langen Autofahrten oder aus anderen Grunden in Zukunft in eine Transportbox, so ist er schon früh positiv darauf konditioniert worden und fühlt sich dort sicher. Viele Hunde können sich es so auch in Situationen, in denen sie in eine Box müssen, dort gemütlich machen und in Ruhe einschlafen.

Ich hatte vor Adeles Einzug alles wichtige eingekauft. Für sie und für mich. Damit ich sie in den ersten Tagen nicht alleine lassen musste. Außerdem brauchte sie ja auch einiges neben ihrem Schlafplatz. Ein Futternapf und Hunde Spielzeug hatte ich auch besorgt.  Ich habe außerdem die Wohnung hundesicher gemacht.

Die Überlegungen für eine hundesichere Wohnung waren folgende: An welche Regale, Türen oder Schubladen könnten Kinder gelangen? Diese sind für Hunde in der Regel ebenfalls erreichbar. Für Türen gibt es zum Beispiel bei IKEA günstige Sicherungen. Kindersicherungen für Steckdosen sind auch wichtig. Reinigungsmittel, Süßigkeiten und Tabak werden außer Reichweite verstaut. 

So war an dem Tag von dem Einzug meines kleinen Welpen schon alles sicher und ich konnte mich voll und ganz auf sie konzentrieren. So ließ ich ihr die Zeit alles ausgiebig zu erkunden und zu beschnuppern und danach schlief sie total erschöpft kurz ein. Das Energielevel war schnell wieder aufgefüllt und so ging es sofort weiter.

 Welpen muss man besonders aufmerksam beobachten. Warum? Genau, um zu sehen wann sie müssen! Leider habe ich kein Garten, also hab ich mir immer fix Schuhe angezogen und sie auf den Rasen gegenüber der Wohnung gebracht. Oftmals hat sie am Anfang vor lauter neuer Eindrücke dort schon gar nicht mehr gewusst was sie eigentlich vor hatte. Manchmal fiel es ihr wieder ein… entweder vor Ort oder aber leider erst in der Wohnung. Dann hieß es weg wischen. Wichtig: bekommt man das Malheur nicht mit, dann hilft es nichts den Welpen anzuschimpfen! Wer weiß wie lange das Missgeschick schon her ist. Der kleine Hund schaut sie vielleicht deshalb so fragend an, weil er überhaupt nicht weiß, was sie eigentlich grade so blöd finden. Wie hab ich es bei Adele bemerkt, wenn sie mal musste?

Wenn ein Welpe am Boden schnüffelt und anfängt Kreise zu drehen, als wolle er sich einen Ort suchen, dann muss er. Das ist der Zeitpunkt ihn schnell nach draußen zu tragen. Macht ein Welpe draußen wie es sein soll, ist übrigens loben angesagt. Das geht mit freudigen Worten, unterstützt durch Leckerlis. Diese gibt man dem Welpen aber erst wenn er grad fertig ist. Sonst lenkt man ihn womöglich noch vom Vorhaben ab. Währenddessen aber gerne loben! So lernt der kleine Welpe, dass es einen irgendwie glücklich macht, wenn man dort macht… und das kann nur was Gutes bedeuten.

Ja, man kommt sich am Anfang albern vor, wenn man seinen Hund fürs Pipi machen lobt. “Ja, super… ganz toll… Feeeeein gemacht!” Kritische oder verwirrte Blicke von Fremden sind da vorprogrammiert, aber das blendet man schnell aus. Umso schneller tritt nämlich der Erfolg ein und jeder Besitzer freut sich sobald der Hund stubenrein ist!

Ich habe Adele von Anfang an vieles gezeigt und sie daran gewöhnt. An die Fellpflege mit einer Bürste, ihr Geschirr und ihre Leine und den Besuch beim Tierarzt inklusive Bahnfahrt dort hin.

Eine positive Konditionierung von Anfang an hilft dem Hund ungemein um auch auf Dauer in unterschiedlichen Situationen entspannt und gelassen zu bleiben. Dazu bekommt der Hund am besten beim ersten bürsten Leckerlis oder danach als Belohnung ein Spiel mit dem Lieblingsball, beim baden des Hundes gibt es Wurst und auch das erste Mal beim Tierarzt im Behandlungszimmer.

Das bewirkt Wunder! Adele hat keine Probleme U-Bahn zu fahren, keine Angst beim Tierarzt und gebadet oder abgeduscht werden liebt sie… die Erinnerung an ihr erstes Duscherlebnis ist für immer mit der leckeren Leberwurst von damals verknüpft. 

Abends habe ich Adele übrigens in den ersten Nächten von Youtube Einschlafmusik  und Entspannungsmusik vorgespielt. Sie hat ein wenig gejault, weil sie ihre Geschwister vermisst hat… klar, kuscheln mit 8 Geschwistern fehlt einem natürlich, wenn man alleine ist. Trotzdem musste ich ihr leider angewöhnen, dass ich sie nicht sofort wenn sie jault aufs Bett lasse. Sonst hätte sie auf Dauer immer gejault, um etwas durchzusetzen. Ich habe sie aber natürlich gestreichelt und beruhigt und Musik spielen lassen. Ihre Box stand neben meinem Bett. So schlief sie in den ersten Nächten immer schneller ein und es war schon bald kein Problem mehr. Unser gemeinsames Leben konnte beginnen.

Seitdem ist sie in meinem Leben und ich will sie nie wieder missen. 

Teil 2: Klärungen vor dem Hunde Einzug

Eine Woche nachdem ich Adele das erste Mal gesehen hatte, sollte sie einziehen. Nun gab es noch ein paar Einkäufe zu tätigen… denn im Vorfeld sind immer ein paar Fragen zu klären. Wie stellte ich mir das Zusammenleben mit Adele vor und was musste ich für ihre artgerechte Haltung noch besorgen. Meine Checkliste sah damals ungefähr so aus:

Checkliste:

  • Hundehalsband oder Geschirr?
  • Welche Leine?
  • Trocken- oder Nassfutter?
  • Steueranmeldung klären?
  • Hundeplätze und Hundeschulen in Köln?
  • Tierärzte in der Nähe?
  • Urlaubstage für die Eingewöhnungszeit?
  • Betreuung für den Hund in Notfällen?
  • Welche Hundehaftpflicht Versicherung?

Ich habe für euch wichtige Besorgungen und Überlegungen in einer To-Do Liste zusammengefasst. Diese könnt ihr hier runterladen:
To Do Liste – Hundeeinzug KOSTENLOS

Ich entschied mich für ein Geschirr, weil Adele noch sehr klein war und es angenehmer für sie zu sein schien. Für Welpen sind die Geschirre für Julius super. Man kann sie mit Klettverschluss schließen und öffnen und sie sitzen nicht zu stramm. Außerdem entschied ich mich gegen eine Flexileine, weil diese gefährlich sein können und kontraproduktiv für die Erziehung sind. 

Flexileinen sind sehr dünn und können sich in den schlimmsten Fällen um Hunde verheddern und in die Haut einschneiden. Bekommt ein Hund jedes Mal wieder “mehr Leine”, sobald er nach vorne stürmt und zieht, ist das keine gute Konditionierung. Der Hund soll ja lernen gemütlich neben einem laufen oder zumindest nicht an der Leine ziehen.

Kaufempfehlungen:

Bei uns gab es erstmal Welpen Trockenfutter. Adele sollte sich auch an diese Art von Futter gewöhnen. Damals kaufte ich Premiere von Fressnapf als Futter. Ich konnte die Steueranmeldung ganz leicht über die Homepage meiner Stadt finden, ausfüllen und los schicken.

Eine sympathisch wirkende Hundeschule hatte ich mir auch schon rausgesucht. Mir war es wichtig, dass Adele sofort Kontakt zu anderen Hunden in einer Welpengruppe bekam. Ein guter Tierarzt wurde mir auch schon empfohlen. Wichtig war mir auch, dass ich ihn leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen konnte.

Ich hatte zu der Zeit frei. Was optimal war, weil ich mir so keine Urlaubstage nehmen musste. Ich wusste, dass ich mich die ersten Wochen voll und ganz auf meinen Hund konzentrieren konnte. Mit meinen Eltern hatte ich den Hundekauf, auch wenn ich nicht mehr bei Ihnen wohne, ebenfalls abgeklärt. Ein Hundekauf funktioniert nämlich nur, wenn man Freunde und Familie hat, die sich um den Hund kümmern würden, wenn man krank wird. Dafür hatte ich genug Leute, die mir anboten auf Adele aufzupassen. Das gab mir ein gutes Gefühl.

Die Hundehaftpflicht Versicherung war ein schwierigeres Thema, weil man auf einiges achten musste. Gut ist da ein Vergleich verschiedener Anbieter. Ich fand meine über die Seite: www.hundehaftpflicht-vergleichen.de, weil es die übersichtlichste Seite war mit guten Informationen und einem Vergleichtester. Ich fand so die Versicherung die am besten zu uns passte und alles abdeckte was mir wichtig war.

Außerdem hatte ich mir Geld zurück gelegt. Denn ich wusste, dass im ersten Jahr viele Impfungen auf mich zukommen würden und es außerdem immer gut ist, Geld gespart zu haben, falls mal eine ungeplante teurere Tierarztrechnung ins Haus kommt.

Als nächstes erzähle ich euch wie die erste Woche nach dem Einzug verlaufen ist und worauf ich geachtet habe…

Teil 1: Welcher Welpe passt zu mir?

Es war ein Mittwoch, an dem ich Adele das erste Mal sah. Sie gehörte zu einem Wurf von neun kleinen Welpen. Fünf Welpen waren bereits vermittelt, als ich mir die anderen vier ansehen konnte. Das Schöne war, dass der Familie Mama und Papa gehörten. Sprich, ich konnte beide Elternteile sehen. Sie waren beides Parson Jack Russell, aber ohne Papiere und die Mutter war so klein, dass sie in meinen Augen eher wie ein Jack Russell aussieht.

Es gibt in vielen Ratgebern Tipps, wie man den passenden Hund erkennt. Er soll zum Beispiel sofort auf einen zugelaufen kommen oder einem hinter her laufen. Allerdings spalten sich da die Geister. Es kann nämlich entweder sein, dass der Welpe ein liebenswürdiger Hund ist, der gefallen möchte oder ein aufgewecktes, anspruchsvolles Kerlchen. Was sagt also das freudige Rumtollen wirklich aus? Das ist schwer. Man sollte auf sein Bauchgefühl hören. Ganz wichtig ist es natürlich, dass man niemals einen Hundekauf unterstützt der auf einen Parkplatz stattfindet und man auch so Leid es einem tut von krank aussehenden Hunden die Finger lässt. Kommt man in so dubiose Situationen ist es natürlich trotzdem ratsam Tierschutzvereine einzuschalten. Vielleicht können diese dann als Profis den Hunden helfen!

Also worauf achtet man:

 

  • Ist der Hund aufgeweckt oder apathisch?
  • Hat der Hund glänzendes Fell und saubere Ohren und Augen oder sieht er krank aus?
  • Lässt der Hund sich auf den Rücken drehen oder wehrt er sich dagegen mit allen Mitteln?

 

 

Den Test würfe ich immer nur mit Absprache mit dem Züchter vornehmen. Der Welpe wird dafür  auf dem Arm oder am Boden vorsichtig auf den Rücken gedreht und dabei ganz behutsam festgehalten und gemustert. Dieses Verhalten führen Hundemütter mit ihren Welpen regelmäßig aus. Wenn der Welpe Rebellion zeigt und wird hektisch wird und lässt sich auf keinen Fall festhalten, könnte ihm Unterordnung auch in der Erziehung später schwer fallen. Dies kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Je nachdem ob der Welpe sogar beißen will oder einfach nur die Flucht ergreift und ob er im Nachhinein angespannt mit erhobener Rute davon läuft oder nicht.

Ich kann aus der persönlichen Erfahrung sagen, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen habe. Ich hatte schon Bilder der Welpen gesehen und fand Adele und einen der Brüder sehr süß. Hatte mich aber nicht festgelegt. Den Namen hatte sie übrigens schon. Es war ein A Wurf, also der erste Wurf ihrer Mutter und ich habe den Namen dann einfach beibehalten. Mit der Liebe zu einer bestimmten Sängerin hat das also nichts zu tun 😉 … Adele war als ich sie das erste Mal sah, im Gegensatz zu ihren drei Brüdern, völlig uninteressiert an mir. Während die drei neugierig auf einen zu kamen und sich ziemlich schnell bei dem Freund, mit dem ich da war, auf den Schoß legten, lehnte Adele meinen ersten Annäherungsversuch mit Schulterzucken ab. „Willst du an meiner Hand schnuppern?“, war quasi meine Frage, mit vorgestreckter Hand. „Nö… grad nicht!“, schien sie zu antworten und tappte gemütlich weiter.

Doch als die drei Rüden auf dem Schoß lagen, kam auch Adele und legte sich oben auf alle drei drauf. Sie war übrigens die Kleinste von allen. Als sie bemerkte, dass das ganze ein wenig ungemütlich war, wurde ich doch interessant. So krabbelte sie vorsichtig auf meinen Schoß und schlief auf einem meiner Beine ein. Sie rutschte schlafend zur Seite und ich schob sie behutsam zurück auf meinen Schoß. Vielleicht war es da schon um mich geschehen.

Als wir gehen mussten, setzte ich Adele zurück in den Auslauf und sie blieb als einzige von den Welpen in meiner Nähe und spielte mit einem Ball. Die Tochter sagte: „Ich glaub da hat sich schon jemand entschieden. Adele für dich.“ und der Vater hob sie noch einmal hoch und sagte zu Adele: „Verabschiede dich, Adele. Willst du noch ein Küsschen geben?“ und da schleckte Adele mir über die Wange, als hätte sie das verstanden. Und man weiß ja wie viel man in so Momente rein interpretiert. Aber Adele hatte es mir auch echt schwer gemacht. Auf der Rückfahrt war mir schon klar, dass ich mir die Shelties nicht mehr angucken werde…

Passt ein Hund zu mir?

„Wie finde ich einen Hund, der zu mir passt?“, diese Frage habe ich mir vor dem Hundekauf oft gestellt. Das war gar nicht so einfach, denn am bloßen Aussehen wollte ich es nicht festmachen. Es gibt so viele hübsche Hunderassen und süße Bilder von Welpen – aber wie findet man den passenden Partner auf vier Pfoten?

Vor dem Hundekauf gibt es einiges zu beachten. Als erstes wären da die drei wichtigsten Fragen, die man sich stellen muss. Ich habe sie die ZGR Fragen genannt, gemeint sind:

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