Gefahr für den Hund im Winter: Streusalz

Da es in einigen Regionen in Deutschland bereits schneit, schreibe ich heute über ein ganz aktuelles und wichtiges Thema: Das im Winter gestreut wird hat ganz klare Vorteile, denn die Rutschgefahr wird minimiert und so auch die damit einhergehenden Unfälle auf eisglatten Bürgersteigen. Für unsere Hunde ist das allerdings leider nicht so optimal. Wieso das so ist, erkläre ich euch heute in diesem Artikel…

Zur Verdeutlichung vergleichen wir erstmal die Beschaffenheit unserer Füße mit denen unserer Freunden auf vier Pfoten. Eins fällt sofort auf: Wir tragen Schuhe – unsere Hunde nicht! Schuhe schützen unsere Füße. Genau diesen Schutz haben die Pfoten unserer Hunde eben nicht.

Unter Schnee befinden sich im Winter, neben Eis, auch teilweise spitze Splittbrocken. Diese können die Hornhaut der empfindlichen Ballen verletzen. Streusalz entzieht der Haut der Hunde Feuchtigkeit, auch ihrer Pfoten. Die Ballen werden dadurch trocken und rissig und anfälliger für Wunden. Streusalz verursacht in so entstandene Wunden ein starkes Brennen. Dies bemerken wir Hundebesitzer oftmals daran, dass der Hund sich die Pfoten leckt. Dies wiederum kann abermals zu Entzündungen an den Ballen führen und das Streusalz wird durch das Lecken an der Pfote verschluckt.

Das Verschlucken des Streusalzes durch das Lecken der Pfoten ist auch aus einem zweiten Grund schädlich: denn Streusalz kann eine Magenschleimhaut hervorrufen, also eine Gastritis, wie wir Menschen sie auch kennen. Ist der Hund betroffen, ist seine Bauchdecke berührungsempfindlich. Weitere Symptome wären Würgen und Speicheln bis hin zu Erbrechen und Fieber. Gehen Sie beim Tierarzt vorbei und schildern Sie ihm die Symptome. Er wird wissen, wie man dem Hund am besten helfen kan. Im schlimmsten Fall hat der Hund blutigen Durchfall. Gehen Sie in diesem Fall sofort zum Tierarzt! Deshalb ist also allgemein bei Streusalz immer Vorsicht geboten. Hunde sollten Streusalz auf keinen Fall zu sich nehmen.

Bei größeren Schneemengen befindet sich oftmals ebenfalls schädliches Frostschutzmittel im Streusalz. Einige Streusalze und die vielen Frostschutzmittel enthalten den Stoff Ethylenglycol. Dies ist eine geruchlose und süßliche Substanz, von der wenige Tropfen ausreichen, um schwere Nierenschäden hervorzurufen. Symptome einer Vergiftung sind in diesem Fall Erbrechen, schnelle Atmung und Krämpfe. Wurde eine Aufnahme von Frostschutzmittel oder Streusalz (was den Stoff Ethylenglycol enthält) beobachtet, sollte man sofort zum Tierarzt gehen! Es besteht eine akute Vergiftungsgefahr!

Wichtige Tipps vor dem Tierarztbesuch: 
Bei Vergiftungen jeder Art zählt jede Sekunde. Fahren Sie so schnell wie möglich zum Tierarzt. Geben Sie ihrem Hund auf keinen Fall erstmal was zu trinken oder fressen. Das könnte eine Vergiftung verschlimmern. Als erste Gegenmaßnahme gibt man dem Hund bei Vergiftungen in der Regel Kohletabletten (erhält man bei Tierärzten oder Apotheken). So kann sich das Salz im Magen nicht aufspalten. Dies ist jedoch erst von Vorteil, wenn das Gift schon in den Magen gelangt ist. Ist die Aufnahme keine halbe Stunde her, wird der Tierarzt den Hund zum Erbrechen bekommen. In dem Fall ist eine Kohletablette noch nicht nützlich. Die Pfoten sollten mit Pfotenschuhen oder kleinen Socken geschützt werden, damit der Hund diese nicht ebenfalls ableckt und noch mehr Streusalz aufgenommen wird. Dem Tierarzt bringt man im besten Fall die Verpackung des Salzes mit, falls der Unfall auf dem eigenen oder Grundstück von Freunden passiert ist und man deshalb an die Verpackung kommt. Der Tierarzt kann daraus im Notfall lebensrettende Erkenntnisse gewinnen! 

 

Halbfeuchtes Hundefutter von WILDES LAND – Futter Test

Adele bekommt zurzeit Trockenfutter. Ich schaue immer mal nach guten neuen Marken, aber orientiere mich dabei nur an den Premium Marken. Premium Marken nenne ich sie deshalb, weil sie super hochwertiges Trockenfutter anbieten, was einen extra hohen Frischfleisch Anteil, kein Zucker und kein Getreide beinhaltet. Von diesen Marken haben wir das halbfeuchte Hundefutter entdeckt. Was ist halbfeuchtes Hundefutter? Es sieht dem Trockenfutter sehr ähnlich, ist in der Regel ein wenig softer und hat einen super hohen Anteil von Frischfleisch und dank einem speziellen Verfahren bleibt zusätzlich bleibt eine hohe Restfeuchte im Futter erhalten. Daher kommt der Name: halbfeuchtes Hundefutter. Dieses Mal haben wir die Marke WILDES LAND unter die Lupe genommen. 

Der Futtertest entstand mit freundlicher Unterstützung von www.petspremium.de

 

IM TEST
WILDES LAND – SOFT glutenfrei (Huhn mit Reis und Wildkräutern)
&
WILDES LAND – SOFT glutenfrei (Ente mit Reis und Wildkräutern)

Akzeptanz des Futters

Meine Hündin Adele fand schon das erste halbfeuchte Trockenfutter von bosch gut. Ich war also guter Dinge, dass es ihr auch dieses Mal schmecken würde. Ich habe aber darauf gewettet, dass sie wieder das halbfeuchte Trockenfutter mit Ente dem mit Huhn bevorzugen würde. Trockenfutter mit Huhn fand sie schon öfters nicht so lecker wie andere Sorten.  Dieses mal war es genau anders rum. Sie aß Huhn lieber als Ente. Ich habe ihr mehrere Tage beide Sorten angeboten und es war jedes Mal das selbe. Also ist es ausgeschlossen, dass es sich um einen Zufall gehandelt hat. Das halbfeuchte Hundefutter mit Ente, Reis und Wildkräutern war ihr Favorit.

Das halbfeuchte Hundefutter Soft Huhn mit Reis und Wildkräutern von Wildes Land enthält einen hohen Fleischanteil und wichtige Nährstoffe, die für das Wohlbefinden Ihres Hundes sorgen und für eine ausgewogene Ernährung im Einklang mit der Natur nötig sind.

 

Verträglichkeit des Futters

Beide Futtersorten von WILDES LAND sind glutenfrei. Es ist daher auch ideal für futtermittelempfindliche Hunde wie meine geeignet. Ich achte immer darauf, dass Futter glutenfrei ist. Meine Hündin verträgt das Futter von WILDES LAND sehr gut. Beide Sorten schmecken ihr gut, wenn auch die eine besser als die andere.

Neben den allgemeinen Vorteilen vom halbfeuchten Hundefutter, die ich euch im ersten Absatz erläutert habe, gibt es noch weitere. Bei den Sorten, die ich von WILDES LAND getestet habe fördern die Wildkräuter wie beispielsweise Löwenzahn die Verdauung. Mariendistel wirkt entgiftend, Hagebutte bietet Vitamin C und ist außerdem gut für Blase und Niere, Rosmarin und Hibiskus wirken kreislaufanregend. Das macht sich bemerkbar. Der Kot ist nicht weich und muss nicht oft abgesetzt werden. Das beziehe ich auf die gute Verträglichkeit des Futters.

Haptik und Geruch des Futters

Das halbfeuchte Hundefutter ist schon ein wenig weicher als normales Trockenfutter. Es riecht intensiver als die Sorten von bosch, aber nicht auf eine unangenehme Art und Weise. Beide Sorten bestehen aus gleich großen Kroketten, wobei die Huhn Kroketten dunkler sind als die anderen.

Die Marke WILDES LAND

Ich mag das die Marke WILDES LAND auf Gluten verzichtet und Futter für empfindliche Hunde macht. Mir gefällt die Mischung mit ausgewählten Wildkräutern sehr gut. Die Chance der Verträglichkeit ist daher bei meiner Hündin sofort höher. Dazu sind die Sorten auch alle frei von Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe und werden ohne Tierversuche entwickelt und produziert. Mir fällt sowas immer positiv auf. Desweiteren ist auf der Rückseite immer eine ausführliche Zusammensetzung des Futters und eine Fütterungsempfehlung zu finden.

Das halbfeuchte Futter von WILDES LAND ist auf jeden Fall eine gute Wahl.
Hier könnt ihr es euch kaufen! 

 

Furbo – die Hunde Kamera zeigt dir alles

Werbung: Wir durften die Hunde Kamera Furbo testen!

Ich wollte schon immer mal wissen was mein Hund macht, während ich nicht zuhause bin. Wie kommt es das mein Bett hin und wieder an manchen Stellen so verdächtig warm und haarig ist, aber mich mein Hund so unschuldig anschaut, wenn ich wieder komme? Langweilt sie sich zu Hause oder schläft sie nur wenn ich nicht da bin? Um das zu erfahren, musste ich unbedingt eine Hunde Kamera testen. Diese filmt den Raum während man nicht zu Hause ist und überträgt das Bild auf ein gewünschtes Mobiles Endgerät. Ich entschied mich für Furbo. 


Furbo ist super leicht zu installieren. Ihr müsst einfach nur das Kabel mit dem Gerät verbinden und einstecken. Ihr könnt sofort ein Licht am Boden des furbo sehen. Das leuchtet erstmal lila. Nun installiert ihr im Appstore die furbo App und meldet euch dort an. Ich finde es schön, dass man sich dort ein richtiges Profil anlegen kann. Außerdem mag ich das übersichtliche und leicht verständliche Design der App. Verbindet sich das nun mit der Kamera wechselt das Licht von „gelb“ – Standby Modus zu „grün“. Nun ist es betriebsbereit. Das Ganze hat nur wenige Minuten gedauert und war kinderleicht. Anschließend füllte ich Leckerlis in das Gerät. Ihr könnt einfach den Deckel öffnen und die Leckeres reinfüllen. Die Kamera hat einen sehr breiten Weitwinkel, der einen wirklich einen ganzen Raum überblicken lässt. Ich positionierte das Gerät übrigens auf einem Tisch. Die App wird übrigens im Querformat benutzt, was Sinn macht, weil die Kamera das Bild ebenfalls im Querformat überträgt und man so viel mehr sieht. Man könnte auch sagen, man  schaut sich alles im Vollbildmodus auf dem Smartphone oder Tablet an. Das Bild hat eine gute Auflösung und läuft flüssig. Natürlich könnte das bei Nutzung von mobilen Daten anders sein, bisher lief bei mir aber alles gut.

Jetzt war ich gespannt. Wie würde der erste Test laufen? Die Kameraübertragung funktionierte sofort. Um Adele die Angst vor dem Werfen der Leckeres oder den Sound des Geräts zu machen, war ich bei den ersten Testläufen im selben Raum 

und gab ihr ein gutes Gefühl. Um die Leckeres zu schießen, tippt man auf ein kleines Leckerli Icon am unteren Bildrand in der Mitte auf dem Bildschirm. Bevor man die Leckeres raus schießt, kann man seinem Hund über das Mikrofon Symbol ein Kommando geben oder einfach nur „Hallo“ sagen. Der Sound über den Lautsprecher ist viel besser als erwartet. Ich würde sagen, dass die Stimme gut erkennbar wieder gegeben wird und ein Hund so weiß wer mit einem redet. Da ich im selben Raum war hatte die Stimme über den Lautsprecher auf Adele noch gar keine Wirkung. Aber das Werfen der Leckeres war was ganz neues. Erst ertönt eine Art „Pfiff“ Sound und man hört ein kleines mechanisches rattern, wenn der Wurf durchgeführt wird. Bei ängstlichen Hunden könnte das je nach zartbesaitetem Wesen vielleicht erstmal zu einer kleiner Belleinlage führen, aber Adele stört sowas gar nicht. Sie schaute zwar eine halbe Sekunde verdutzt drein, aber wer sagt denn schon „Nein!“ wenn Leckeres geflogen kommen. 😉 Mein Hund jedenfalls nicht! Es kamen pro Wurf 4 Leckerlis raus. Sie waren nicht sonderlich klein, aber vielleicht macht es Unterschiede je nach Gewicht der Leckerlis. Das konnte ich bisher aber noch nicht feststellen.

Einen Tag später wurde dann der erste „richtige“ Test durchgeführt. Ich war so gespannt, wie es funktionieren würde. Wir waren bei der Familie meines Freundes in einer anderen Stadt. Ich öffnete die App, tippte auf das Standbild und das Vollbild lud. In Echtzeit sah ich nun was ich schon vermutet hatte. 😀 Meine kleine Hündin hatte sich auf meinem Bett bequem gemacht, obwohl sie weiß, dass sie das nicht darf. Also wurde sie mit einem „Adele, runter!“ über den Lautsprecher natürlich prompt aufgefordert das Bett doch bitte wieder zu verlassen. Und siehe da: meine Hündin schien sich zwar zu fragen, wie ich denn wissen konnte, dass sie auf dem Bett war – aber sie erkannte anscheinend eindeutig meine Stimme und ging wirklich runter. Ich muss dazu sagen, dass sie das Kommando „runter“ gut beherrscht. Trotzdem freute ich mich, dass ich ohne meine Anwesenheit mit bloßer Stimme etwas zuhause bewirken konnte. Im Anschluss gab es natürlich Leckerlis. Adele frass diese auch. Eine Stunde später schaute ich noch einmal rein und die Kleine lag noch auf ihrer Decke. Sie war also nicht zurück ins Bett gegangen. Allerdings reagierte sie auf meine Stimme diesmal ein bisschen überrascht. Die Leckeres frass sie auch nicht und einmal ging sie zur Tür, weil sie wohl vermutete, dass meine Stimme da her kam. Ein kleines Dummerchen, das Gerät stand nämlich am genau gegenüberliegenden Ende des Zimmers, also kam die Stimme natürlich aus einer anderen Ecke. Ich glaube aber, dass die Situation einfach neu und ungewohnt für sie war. Ich werde wahrscheinlich noch ein paar Mal mit ihr üben während ich im Raum oder wenigstens in der Wohnung bin und schauen, dass sie sich auch traut die Leckeres zu fressen und sicherer mit den neuen Geräuschen wird.

Toll finde ich, dass man die App auf mehreren Geräten installieren kann. So können mein Freund und ich unabhängig voneinander auf die App zugreifen und schauen was sie macht.

Alles in allem bin ich super begeistert. Die Anleitung ist verständlich geschrieben, die Installation ist super leicht und das Gerät hält was es verspricht: das Kamerabild ist gut und flüssig. Das Auffüllen der Leckeres ist einfach, der Wurf Mechanismus klappt super gut. Der Sound vom Lautsprecher ist viel besser als erwartet und die App läuft gut. Ich bin also mehr als zufrieden. Pluspunkt ist in meinen Augen das schöne Design des Geräts. Den Furbo hat man so gerne im Haus stehen!

Macht euch selber ein Bild und schaut auf der Webseite von Furbo vorbei: shopde.furbo.com

Das Grundkommando ” Sitz ” beibringen

Ich habe mir überlegt, euch zu zeigen, wie man seinem Hund die Grundkommandos und einige lustige Tricks beibringt. Wir fangen mit dem Kommando an, was Adele als erstes gelernt hat. Die meisten fangen damit an. Es ist das Grundkommando “Sitz”. Für alle Kommandos und Tricks gilt bei uns: wir üben mit leckerem Trockenfutter oder Möhrenstückchen! Denn sie liebt Möhren und es ist nicht schlimm, wenn sie bei einer Trainingseinheit viele Stückchen bekommt. Bei Leckerlis die wohlmöglich noch Zucker enthalten sieht das leider anders aus. Nun geht es mit dem ersten Kommando los… “Mach Sitz!” 

Das “Sitz” beibringen

Sage “Sitz” und halte deinem Hund ein Leckerli dicht über den Kopf – so nah, dass der Hund nicht dran kommt, aber auch nicht Männchen machen oder gar springen muss – und führe es nun über Richtung Rücken. Du wirkt merken, dass der Hund sich langsam mit den Hinterpfoten setzen wird um das Leckerli noch im Blick behalten zu können. Falls dein Hund es nicht sofort macht. Einfach Geduld haben. Das ist nicht schlimm. Wenn er stattdessen rückwärts geht oder sich dreht, muss das Leckerli vielleicht noch ein bisschen näher über den Kopf Richtung Rücken geführt werden. So dass dem Hund das hinsetzen als beste Möglichkeit zum erreichen des Leckerlis erscheint. Bei manchen Hunden funktioniert das aber ziemlich schnell.

Die Verknüpfung schaffen

Für das automatische Hinsetzen gibt es dann sofort das Leckerli als Belohnung. Dabei kann man nochmal das Wort “Sitz” sagen. So das die Verknüpfung zwischen dem Wort, der Ausführung des Kommandos und dem Leckerli sofort besteht. Das schafft eine positive Konditionierung. Sprich, der Hund wird versuchen diese Verbindung immer wieder herzustellen, damit er das Leckerli dafür als Belohnung erhält. Die meisten Hunde verstehen diesen Aufbau also sehr schnell und setzen sich meist schon nach kurzer Zeit erwartungsvoll vor ihren Menschen. Erst wenn das Kommando richtig sitzt und sehr oft richtig ausgeführt wurde, kann man das Leckerli manchmal weg lassen. Der Hund wird das Kommando trotzdem noch aufführen, denn er erhofft sich immer mal wieder ein Leckerli zu erhalten. Wer möchte kann nun noch ein Handzeichen und ein Lösewort einführen.

Das Handzeichen beibringen

Nun hat der Hund das Hörzeichen “Sitz” erlernt und der Hund setzt sich allein dadurch dass er das Wort hört. In Zukunft zeigt man dieses Handzeichen immer gleichzeitig zum Hörzeichen “Sitz!”. Nun stellt der Hund wieder eine Verbindung her. So kann man langsam das Hörzeichen weglassen und nur das Handzeichen zeigen. Setzt der Hund sich daraufhin, wird er ausgiebig gelobt.

 

Im Alltag alternativ üben

Da Welpen sich sehr oft am Tag von selbst hinsetzen, kann man das “Sitz” so auch im Alltag beibringen. So kann der Welpe, wenn man zeitgleich „Sitz“ sagt und ihm ein Leckerli gibt, verstehen was mit “Sitz” gemeint ist. Das hat einen guten Lerneffekt, da der Hund das Kommando unabhängig von der Körpersprache des Menschen erlernt und auch unabhängig von seiner Position zum Menschen. Es ist also ein selbstständigeres Lernen, was allerdings länger dauern kann, falls man es nicht mit Lerneinheiten unterstützt.

Kein Druck aufbauen

Wichtig ist es Hunde nie in das “Sitz” zu drücken! Das erzeugt automatischen Widerstand und ist äußerst negativ für einen Lernerfolg. Der Hund könnte versuchen sich zu entziehen oder zu beschwichtigen, wenn er das Kommando in Zukunft hört. Man sollte ebenfalls nicht lauter werden, wenn der Hund das Kommando nicht ausführt. Hunde spüren unsere Stimmung sehr gut und auch mit verbalem Nachdruck in den Aufforderungen könnte der Hund in Zukunft sonst negatives verbinden und sich dem aus Angst eher entziehen. Die Stimme bleibt also gleichbleibend freundlich. Beim Lob kann die Stimme gerne noch höher gehen, damit sie sich deutlich als ein freudiges Lob absetzt!

Eine kleine Denkhilfe mit dem Finger

In Ordnung ist allerdings den Hund anzutippen. Hat der Hund also das Kommando schon mal erfolgreich ausgeführt, kann man ihn durch ein Tippen auf den hinteren Rücken eine Denkhilfe geben. Viele Hunde setzen sich dadurch hin. Das geht allerdings erst, wenn der Hund das Kommando schon mal ausgeführt hat. Sonst wird er vermutlich mit dem Blick der Hand folgen, die ihn antippt. Vielleicht gibt es da ja was interessantes zu sehen. 😉

Den Clicker zur Hilfe nehmen

Anderenfalls kann man dem Hund das Clickern beibringen, da man in dem Fall nicht auf die Stimme angewiesen ist und der Ton immer gleichbleibend ist. Auch das erzeugt sehr häufig gute und schnelle Lernerfolge beim Hund, weil es ein eindeutiges präzises Signal ist. Auch hier kann man, nach erfolgreichem Erlernen des Clickern (Ein Blogeintrag dazu folgt) die anderen Lernmethoden der Trainingseinheit oder des Lernen im Alltag anwenden. Statt Lob gibt es den Clicker Ton!

Das Lösewort

Hat der Hund sich hingesetzt und das erste Leckerli bekommen und sitzt beim fressen, vermittle ihm, dass es sich lohnt, sitzen zu bleiben. Gibt dafür nach einer weiteren Sekunde wieder ein Leckerli. Für die ersten Trainingseinheiten reicht es, wenn der Welpe 5 bis 10 Sekunden aufmerksam sitzen bleibt. Anschließend sagt man das Lösewort und animiert den Welpen zeitgleich aufzustehen. Das Aufstehen schafft so sofort die Verknüpfung zum Lösewort. Die Dauer der Kommandoausführung bis zum lösen kann jetzt langsam gesteigert werden.

Die tollen Fotos von Adele hat übrigens der talentierte Fotograf Oliver Wagner (http://oli-wagner-fotografie.de) gemacht. Schaut doch mal bei ihm vorbei. Es lohnt sich!

 

Adeles erstes Youtube Video

HAPPY BIRTHDAY LITTLE GIRL! Adele hatte am 16.1 Geburtstag 🎉🎁🎂 Sie ist 4 Jahre alt geworden 😍 und fast genau so lange habe ich sie schon… am 30.3 genau vier Jahre. 🐕  Passend zum Geburtstag habe ich Videos wieder gefunden in denen sie 12 Wochen alt ist und würde sie euch gerne zeigen. Ich habe euch bei Instagram gefragt, ob ihr die Videos sehen wollt und ihr wart begeistert!

Sie ist in dem Video 12 Jahre alt und ich habe damals einfach ein bisschen zu Hause gefilmt. Die Krümel kommen übrigens vom Stock, den sie im Video anknabbert! Da ich am Wochenende ohne sie in England war und dann ☹🌃 eine Nacht ohne sie in meiner Wohnung geschlafen habe bevor ich sie bei meiner Mama abgeholt habe, hab ich mal gemerkt wie das Leben VOR ihr war… 😯 und was soll ich sagen: ich hab sie – und alles was sie tut und ausmacht – natürlich sofort vermisst und musste gleich am nächsten Morgen hin. ❤ Obwohl meine Mama sie gar nicht mehr gehen lassen wollte 😉😄

Wer es noch nicht kennt, unser Instagram Account: @doggyadele

Equipment – welches ich für das Video benutzt habe:
Kamera: http://amzn.to/2Di3aLp
Objektiv: http://amzn.to/2DBOCUq
Schnittprogramm: http://amzn.to/2DjASjs

*Die Equipment Links sind Affiliate Links: Der Preis bleibt für euch der gleiche 🙂 ich versuch immer den günstigsten Preis für euch rauszusuchen! Ich bekomme quasi lediglich ein paar Cent als eine Art Provision.

Welche Nüsse dürfen Hunde fressen?

Nussarten gibt es viele, deshalb ist es wichtig zu wissen welche unsere Hunde fressen dürfen. Aus dem Grund habe ich hier eine Liste von verträglichen und unverträglichen Nüssen zusammen gestellt. Ihr dürft diese in den Kommentaren gerne beliebig erweitern, damit ich dann in einem Monat ein schönes zusammengefasstes pdf zum ausdrucken zusammen stellen kann, auf dem dann alles schön aufgelistet ist. Hier sind die Nüsse, die ich gefunden habe…

verträgliche Nüsse:

Erdnüsse:

Erdnüsse sind für einen gesunden Hund in den meisten Fällen unschädlich. Sie enthalten etwa 25% Eiweiß und haben dementsprechend einen hohen Nährwert. Diese Nuss gehören mit zu den Magnesiumreichsten Pflanzlichen Lebensmittel (etwa 180g / 100 g), auch wichtige Omega-3-Fettsäuren werden durch sie geliefert.

Allerdings können Sie für Hunde mit einer Herz- oder Nierenschwäche gefährlich sein. Einige Statistiken belegen, dass die Erdnuss ein Auslöser von epileptischen Anfällen sein kann. Wie bei uns Menschen gibt es ebenso Hunde die eine Erdnuss- Allergie haben. Auf kein Lebensmittel wird so oft allergisch reagiert wie auf die Erdnuss.

Haselnüsse:

Haselnüsse enthalten einen hohen Kalziumgehalt sowie den Vitaminen B1, B2 und E. Aber Haselnüsse sind auch kalorienreich und enthalten viel Fett und Eiweiß. Dicke Hunde sollten deshalb nur sehr selten Haselnüsse fressen.


Wichtiger Hinweis: Man liest seit kurzem häufiger von allergischen Reaktionen! Ob es an der Haselnuss liegt oder an Pestiziden, die oft in Plantagen eingesetzt wurden, konnte bisher nicht geklärt werden!

Kokosnuss:

Kokosnüsse sind reich an Vitamin E, Vitamine der B-Gruppen sowie Biotin und Folsäure. Außerdem besitzen Kokosnüsse einen niedrigeren Fettanteil als viele andere Nüsse. Das liegt an dem hohen Wasseranteil der Kokosnuss. Außerdem füttern einige Besitzer Kokosnuss, um einem Wurmbefall beim Hund vorzubeugen. Bei fettleibigen Hunden sollte man trotzdem nicht viel Kokosnuss verfüttern, da diese trotzdem dadurch zu schnell zunehmen können.

Mandeln:

Bei Mandeln ist der Magnesium, Calcium und Kalium Gehalt höher als bei anderen Nüssen. Die Steinfrüchte enthalten Spuren von Zucker, Vitamin B und E. Sie besitzen zudem einen sehr hohen Anteil an Folsäure.

Wichtiger Hinweis: Einige Mandelbäume tragen ebenfalls die Bittermandel. Diese ist äußerlich leider kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden. Sie enthalten allerdings ca. 3% bis 5% Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid. Erst während dem Verdauungsprozesses wird die giftige Blausäure abgespalten. Das Naschen der rohen, ungekochten Bittermandel kann deshalb für einen kleinen Hund äußerst gefährlich sein!

Paranüsse:

Paranüsse bestehen zu einem großen Teil aus Fett und Eiweiß. Sie enthalten also viele Kalorien. Füttert deshalb dicken Hunden und Hunden die zu Übergewicht neigen lieber nur selten und vereinzelnd Paranüsse. Für alle anderen Hunde ist es auch besser, wenn Paranüsse dem Hundefutter nur ab und an beigemischt werden. Die Paranuss enthält unter anderem viel Vitamin B1 und ist als pflanzliche Quelle für Selen auf jeden Fall eine gute Option. Beispielsweise bei einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse des Hundes wäre Selen als Bestandteil im Futter von Vorteil.

Pekanüsse:

Die Pekanuss ist eine Verwandte der Walnuss und kann ebenfalls hin und wieder in das Hundefutter gemischt werden. Allerdings sollte man die Pekanuss lieber fein gemahlen verwenden.

Reife Walnüsse ohne Schale:

Walnüsse ohne Schale sind gut für das Herz des Hundes und enthalten eine Vielzahl von wertvollen Fetten. Weil sie zu den fettreichsten Nussarten gehören, sollten Hunden die an Fettleibigkeit leiden, Walnüsse nur selten fressen.

Wichtiger Hinweis: Die grüne Schale ist giftig! Diese darf nicht gefüttert werden! Mehr bei unverträgliche Nüsse.

Nachfolgend sind unverträgliche Nussarten aufgelistet. Außerdem wird auf Symptome verwiesen. Diese Nussarten sind absolut tabu! Je nach Verzehrmenge einer dieser Nussarten und abhängig von den Symptomen sollte in jedem Fall ein Arzt verständigt und im Notfall schnellstmöglich aufgesucht werden!

unverträgliche Nüsse:

Macadamia- Nuss

Die für Menschen essbare Sorte der Macadamia- Nuss ist für Hunde absolutes Gift! Sie enthalten Cyanogene und Glykoside. Durch langes Auslaugen können die Glykoside zwar entfernt werden, ändern allerdings nichts an der Genießbarkeit für Hunde!

Symptome: Bei Hunden kommt es innerhalb von ungefähr 12 Stunden zur Schwächung und sogar zur Lähmung des Hinterleibs. Je nach verzehrter Menge und dem Körpergewicht des Hundes kann es zu Gelenkschmerzen, Muskelzuckungen und Unterleibsschmerzen kommen. Des weiteren kann es zu Erbrechen und Fieberschüben kommen. Bei einer größeren verzehrten Menge können Opiate die Folgen bis zum Abklingen lindern. Nach 24 bis 48 Stunden erfolgt dann oftmals eine völlige Genesung.

Unreife Walnüsse

Unreife Walnüsse können für einen Hund sehr giftig sein! Die grüne Schale, sowie die Nuss können von einem Pilz, dem Penitrem A, befallen sein. Die grüne Walnuss- Schale ist außerdem reich an Gerbsäure und kann auch deshalb zu gesundheitlichen Problemen führen.

Symptome: Bei vielen Hunden kommt es nach Verzehr zu einer Art epileptischem Anfall, Zittern, Nervenkrämpfen oder Erbrechen. Die grüne Schale führt zu Magen und Darmbeschwerden und kann somit Durchfall auslösen.

Schwarznuss

Die Schwarznuss ist mit der Walnuss verwandt und kommt aus Nordamerika. Hier gelten die gleichen Wirkungen und Symptome. Die Schalen können ebenfalls von einem Pilz befallen sein. Dieser enthält den Wirkstoff Roquefortin C und führt beim Hund durch seine stark neurotoxische Wirkung, einer Art Nervengift, zum Tod.

Symptome: Die Symptome reichen ebenfalls von Erbrechen und Zittern, über Krämpfe und Versteifung der Gliedmaßen bis zu epileptischen Anfällen und im schlimmsten Fall  zum Tod.

Erfrischender Eis Snack für den Sommer

Es ist Sommer und die Temperaturen klettern nach oben. Wenn es so richtig warm ist, dann leiden auch die Hunde. Es gibt Hunde, die nur noch im kühlen schattigen Flur liegen oder andere, die sich gerne in die Sonne fläzen. So oder so, heiße Temperaturen nehmen Hunde einfach mit. Auf Dauer brauchen alle etwas erfrischendes als Abkühlung. Deswegen habe ich heute einen tollen Tipp für einen Sommer Snack für euch… 

Suche dir ein Leckerli raus, welches dein Hund gerne mag. Bei meiner Hündin sind es Möhren. Da richtige Karotten zu groß sind kaufe ich manchmal gerne diese Karottini Tüten. Von denen kann ich Adele schnell mal eben ein Stückchen geben. Von der Breite sind sie auch schon super. Ich schneide die Möhrchen einfach in kleine Scheibchen.

Danach fülle ich die Eiswürfelformen mit Wasser auf und ergänze sie mit jeweils einem Möhrchen Stück. Anschließend wandert alles in das Gefrierfach. Sind die Eiswürfel fertig dann hole ich sie aus der Form raus und spüle sie gegebenenfalls kurz ab.Das ist der Fall wenn das Eis klebt. Ich teste das immer kurz mit meinen Fingern. Der Hund soll ja nicht mit der Zunge am Würfel kleben bleiben. Dieser Snack ist gut für Hunde die dazu neigen zu wenig zu trinken und dazu gerne in der Sonne liegen. Die Abkühlung von innen tut gut und macht den Hunden Spaß. Adele kann es – wie ihr seht – gar nicht erwarten bis die Würfel fertig sind und freut sich jetzt schon.  
Für diesen Snack brauchst du:

  Eiswürfelform

  Leckerlis

Halbfeuchtes Hundefutter von PRIMUM – Futter Test

Wir testen die dritte Marke der halbfeuchten Trockenfutter Marken. Nach dem ersten Test der Marke bosch und dem zweiten der Marke WILDES LAND werde ich die Testreihe mit der letzten Marke abschließen. Diesmal ist es die Marke PRIMUM. Die Marke hat mit den anderen beiden Marken gemeinsam, dass deren halbfeuchtes Trockenfutter einen extra hohen Frischfleisch Anteil, kein Zucker und kein Getreide beinhaltet. Das halbfeuchte Trockenfutter von PRIMUM sieht dem Trockenfutter von bosch ähnlich, aber dazu gleich mehr… Es ist ein bisschen weicher als die anderen beiden Marken und hat genau wie diese einen hohen Anteil von Frischfleisch und eine hohe Restfeuchte im Futter erhalten. 

Der Futtertest entstand mit freundlicher Unterstützung von www.petspremium.de


IM TEST

Primum – Trockenfutter – Soft Huhn mit Kartoffel (getreidefrei)
&
Primum – Trockenfutter – Soft Ente mit Kartoffel (getreidefrei)

Akzeptanz des Futters

Adele hat mich bei diesen Tests sehr überrascht. Auch dieses Mal schmeckte ihr Huhn besser als Ente wie schon bei dem Futtertest des halbfeuchten Hundefutters von WILDES LAND. Ich dachte vor den Tests ja immer das Huhn nicht so ihres wäre. 😉 So lernt man dazu. Die Seite mit dem halbfeuchten Trockenfutter der Sorte Huhn hat sie super schnell leer gefressen. Es hat ihr also richtig gut geschmeckt. Weil sie danach scheinbar satt war, hat sie von der Sorte mit Ente nicht mehr alles geschafft. Geschmeckt haben ihr aber beide Sorten gut.

Beide halbfeuchten Hundefutter Sorten enthalten einen hohen Fleischanteil und sind komplett getreidefrei. Das ist ein großer Pluspunkt gegenüber vielen herkömmlichen Marken aus dem Supermarkt oder anderen Geschäften.

Verträglichkeit des Futters

Auch diese Marke achtet darauf, dass alle Sorten getreidefrei sind. Es ist daher auch ideal für futtermittelempfindliche Hunde wie meiner geeignet. Adele hat das Futter sehr gut vertragen. Die Konsistenz des Kotes war völlig normal, was ja auch immer ein Zeichen ist, dass das Futter gut verdaulich ist.

Haptik und Geruch des Futters

Das halbfeuchte Hundefutter von PRIMUM ist softer als die anderen Sorten der anderen beiden Marken. Vor allem bei den Huhn Kroketten ist mir das aufgefallen. Es riecht angenehm intensiv.  Die Huhn Kroketten sind wie bei den anderen beiden Marken dunkler als die von der Sorte mit der Ente. Auffallend ist hier, dass die Kroketten der Sorte Huhn kleiner als die der Sorte Ente sind. Auf dem Bild liegt die dunklere, kleinere Huhn Krokette in meiner Hand Innenfläche. Auf dem Bild nicht ganz so gut erkennbar, aber schon sichtbar, die etwas größere und hellere Enten Krokette. Es erinnerte mich von der Größe sofort an das normale Trockefutter von bosch. Deren Kroketten sind genau so klein.

Die Marke PRIMUM

Wie bei den anderen beiden Marken gefällt mir sehr gut, dass die Marke PRIMUM auf Getreide verzichtet und Wert auf gute Inhaltsstoffe in ihren Futtersorten legt. So kann ich davon ausgehen, dass das Futter für den empfindlicheren Magen meiner Hündin verträglich ist. Die Konsistenz und Größe der Kroketten gefiel mir ein bisschen besser als bei den anderen beiden Marken. Die Kroketten waren schön klein, was für kleine Hunde optimal ist. Außerdem waren sie etwas weicher als die vorherigen halbfeuchten Hundefutter Kroketten. Adele schien es auch mit am besten zu schmecken, da sie sofort so viel gefressen hat. Aber ihr schmecken alle Sorten der drei Marken gut.

Das halbfeuchte Futter von PRIMUM ist also ebenfalls sehr empfehlenswert!
Hier könnt ihr es euch kaufen! 

FAZIT

Nach den drei Futtertests fällt es mir schwer eine “Gewinner Marke” zu küren. Die Sorten der Marken waren alle getreidefrei und mit einem hohen Fleischanteil. Alle drei waren gut verträglich und schmackhaft. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass Adele das halbfeuchte Hundefutter von PRIMUM am besten gefallen hat. Ich kann aber mit gutem Gewissen alle drei Marken empfehlen.

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(Bis Anfang August)

Die besten Tipps um Kommandos und Tricks beizubringen

Es gibt viele Möglichkeiten die Lerneinheiten oder Trainingseinheiten mit seinem Hund von Anfang an so positiv wie möglich zu gestalten. Dabei geht es in erster Linie nicht um den schnelleren Erfolg. Auch wenn sich dieser dadurch gewiss einstellt. Es geht mir vielmehr darum, dass ihr eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu eurem Hund habt. Vor allem im gemeinsamen Lernen beruht diese wie auch im Alltag auf Respekt, Verständnis und Geduld. Gemeinsames Lernen ist hier das Stichwort. Denn wir Menschen müssen mindestens genau so viel üben und lernen wie unsere Hunde. In diesem Artikel möchte ich euch Tipps mit auf dem Weg geben, wie ihr die einzelnen Schritte des Lernens positiv beeinflussen könnt. 

Die Grundlage für eine Trainingseinheit 

Jedes Kommando wird am Anfang in eine ruhigen und bekannten Umgebung geübt. Sie sollte reizarm sein und den Hund nicht unnötig ablenken. Nur so schafft man die Basis der Konzentration die für den Hund enorm wichtig ist um Neues zu erlernen. Außerdem sollten die Leckerlis oder der Clicker bereit liegen und immer griffbereit sein, damit die Verknüpfung sofort richtig funktionieren kann. Außerdem musst du als Hundebesitzer und Lernpartner genug Zeit und Geduld mitbringen. Am besten sogar gute Laune und Spaß am Üben. So lässt du dich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn dein Hund dich mal nicht so schnell versteht.

Das Hörzeichen 

Wie man das Hörzeichen beibringt hängt immer sehr von der gewünschten Ausführung des Kommandos ab. Allgemein kann man aber festhalten, dass man das Kommando sagt und dann das Leckerli so bewegt oder hält, dass der Hund die gewünschte Ausführung tätigt. In genau diesem Moment gibt man ihm das Leckerli. Dabei sagt man das Kommando am besten nochmal damit die Verknüpfung sofort stattfindet. Mit der Zeit kann die Ausführung noch zielgerichteter verbessert werden und wenn die Ausführung an sich sitzt, nachdem man das Hörzeichen sagt, kann man mit dem Leckerli einfach nur noch ein Lob aussprechen. Hat man mal keine Leckerlis dabei, weiß der Hund so trotzdem durch diese häufige Verbindung zwischen dem Wort und dem Leckerli, dass das Wort alleine auch ein Lob ist.

Das Handzeichen beibringen

Hat der Hund das “Hörzeichen” erlernt kann man ihm das “Handzeichen” beibringen. Der Schritt folgt wenn der Hund das Kommando ohne Hilfe ausführt. Sprich, wenn der Hund keine Hilfe mehr braucht um das “Hörzeichen” zu verstehen. Nun kann man aber auch noch ein Handzeichen – natürlich für jedes Kommando ein anderes Hanzeichen – zu dem Hörzeichen zusätzlich beibringen. In Zukunft zeigt man dieses Handzeichen immer gleichzeitig zum Hörzeichen. Nun stellt der Hund wieder eine Verbindung her. So kann man üben hin und wieder das Hörzeichen wegzulassen und nur das Handzeichen zu zeigen. Führt der Hund daraufhin das Kommando aus wird er ausgiebig gelobt. So versteht er auf Dauer beide Zeichen. Das ist vor allem gut, wenn es mal im Umfeld lauter ist, du selber leise sein musst oder der Hund im Alter schwerhörig wird. 

Das Lösewort beibringen

Soll der Hund so lange sitzen bleiben, bis man ihn ablöst? Dann denke dir ein Lösewort aus was du zukünftig für alle Kommandos verwenden wirst. Bei uns ist es “und los”. Hat der Hund das gewünschte Kommando ausgeführt und ein Leckerli bekommen bleibt in der gewünschten Position, dann vermittel ihm, dass es sich lohnt so zu bleiben. Gib dafür nach einer weiteren Sekunde wieder ein Leckerli. Für die ersten Trainingseinheiten reicht es, wenn der Welpe oder der Hund fünf bis 10 Sekunden aufmerksam sitzen bleibt. Anschließend sagt man das Lösewort und animiert den Welpen zeitgleich aufzustehen. Beispielsweise könntest du selber aufstehen oder ein Schritt nach hinten gehen, so dass dein Welpe dir folgt. Das Aufstehen schafft so sofort die Verknüpfung zum Lösewort. Die Dauer von Beginn der Kommandoausführung bis zum lösen kann jetzt langsam gesteigert werden. Das Wort sollte übrigens eines sein, was du in Gesprächen nicht so oft verwendest. Nicht das dein Hund mal neben dir sitzen bleiben soll, du aber zu jemand anderem “okay” sagst und dein Hund deswegen los läuft. Daran merkt man das Lösewörter wie “okay” Probleme bereiten könnten.

Beendung einer Trainingseinheit

Man beendet jede Lerneinheit auf eine positive Weise. Das heißt, dass man immer nur dann aufhört, wenn der Hund das Kommando richtig ausgeführt und dafür gelobt wurde. Das schafft ebenfalls ein gutes Gefühl und erhält den Spaß an den Einheiten.  Die Trainingseinheiten sollten außerdem nie länger als 10 Minuten gehen. Bei jungen Welpen sind schon 5 Minuten eine richtige Herausforderung für die kleinen Hunde, sich so lange zu konzentrieren. Vergleicht das in eurem Kopf einfach mit einer Mathearbeit oder einer anderen Klausur, die ihr zu Schulzeiten schreiben musstet. Diese Kopfarbeit ist anstrengender als man denkt. Vor allem in der Phase, in der man etwas erlernt. Denkt man da mal drüber nach, kann man viel geduldiger und ruhiger mit Hunden üben, weil man sie besser versteht.

Das schöne Beitragsbild ist von dem tollen Fotografen Oliver Wagner (http://oli-wagner-fotografie.de/)! Vorbei schauen lohnt sich!

Halbfeuchtes Futter von bosch – Futter Test

Ich füttere zurzeit Trockenfutter. Das habe ich auch am Anfang gemacht, als ich Adele zu mir geholt habe. Der einfache Grund war, dass ich sie auch daran gewöhnen wollte Trockenfutter zu essen und es nicht zu verschmähen. Wenn sie mal im Urlaub zu meinen Eltern kommt, dann sollten diese nicht gezwungen sein sie zu barfen. Auf der anderen Seite wollte ich mir die Flexibilität gönnen mit ihr campen fahren zu können oder in andere Länder in den Urlaub zu fliegen. Dort ist die Möglichkeit des barfens aber nicht immer gegeben. Ich habe sie eine ganze Zeit lang gebarft und nun ist wieder eine Trockenfutter Zeit. Adele mag beides gerne. Jetzt haben wir halbfeuchtes Hundefutter gefunden. Was ist das? Es wird gerne auch softes Hundefutter genannt. Da mir die Zusammensetzung des halbfeuchten Hundefutters immer sehr wichtig ist, lies mich das schonende Herstellungsverfahren hellhörig werden. Es ermöglicht nämlich den Einsatz von außergewöhnlich viel Frischfleisch und zusätzlich bleibt eine hohe Restfeuchte im Futter erhalten. Das wiederum soll die Akzeptanz und Verträglichkeit des Hundes dem Futter gegenüber steigern. Also haben wir dieses neue halbfeuchte Hundefutter mal für euch getestet.

Der Futtertest entstand mit freundlicher Unterstützung von www.petspremium.de

IM TEST
bosch – SOFT adult (Hühnchen und Banane)
&
bosch – SOFT (Land-Ente und Kartoffel)

Akzeptanz des Futters

Meine Hündin mag das Trockenfutter von bosch schon gerne. Deshalb war mir schon klar, dass sie das halbfeuchte Hundefutter wahrscheinlich auch gerne annehmen würde. Das tat sie auch bei beiden Sorten sofort. Land-Ente mochte sie von Anfang an noch lieber. Das hat man sofort gemerkt. Sie hat es sofort gefressen und weniger übrig gelassen.

Verträglichkeit des Futters

Beide Futtersorten sind getreidefrei. Das finde ich sehr gut, weil meine Hündin es dadurch schon sehr gut verträgt. Meine Hündin verträgt das Futter sehr gut. Allgemein mag sie Ente lieber als Hühnchen. Dieses halbfeuchte Hundefutter ist auch extra für ernährungssensible Hunde gedacht.

Es enthält 60% Land-Ente als alleinige Proteinquelle. Ich merke, dass sie das lieber frisst und höre danach auch keine Bauchgeräusche. Bei Hühnchen ist das allgemein anders. Da bekommt ihr das Hühnchen an sich aber nicht so gut, weniger das Futter. Bei dem Futter ist ebenfalls 60% Hühnchen enthalten. Was an sich super ist. Man kann das Futter trocken oder angefeuchtet verfüttern. Angefeuchtet mag meine es ein bisschen lieber. Der Kot ist weder zu weich, noch zu fest und muss nicht oft abgesetzt werden. Das ist für mich immer ein sehr gutes Zeichen für die Verträglichkeit.

Haptik und Geruch des Futters

Die Kroketten des halbfeuchten Hundefutters riechen ähnlich wie das bosch Trockenfutter, was wir bisher hatten. Es riecht angenehm und nicht zu intensiv. Die Konsistenz des Futters war ein bisschen härter als erwartet. Durch das Wort “soft” dachte ich an richtig fluffige Stückchen. Dennoch sind sie nicht ganz so hart, wie das andere Trockenfutter. Daher passt es, dass man es halbfeuchtes Hundefutter nennt.

Die Marke bosch

Ich mag bosch schon seit einer Weile. Es wurde mir häufig wegen der guten Zusammensetzung und der Verträglichkeit empfohlen. Das kann ich nur bestätigen. Ich mag die Transparenz der Marke und dass es in Baden-Württemberg in Deutschland hergestellt wird. Sie verkaufen getreidefreies halbfeuchtes Hundefutter, weil das den Hunden besser bekommt. Außerdem ist auf der Rückseite immer eine ausführliche Zusammensetzung des Futters und eine Fütterungsempfehlung zu finden.

Das halbfeuchte Futter von bosch ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Trotzdem schaue ich mich immer mal wieder um, was meiner Hündin noch gut schmecken könnte.

Ihr könnt auf petspremium.de mit dem Rabattcode PP-DOGGYADELE10 übrigens bei bosch, wildes land und PRIMUM ab einem Bestellwert von 39 Euro ganze 10 Euro sparen!! Also geift zu! (Bis Anfang August)

Ich werde in den kommenden Wochen noch zwei andere Marken testen und euch auch diese Futter Tests anschaulich und ausführlich erläutern.